In einer Vorstandssitzung hat sich die SPD Ursensollen mit dem Ergebnis der Bürgermeisterwahl und der anstehenden Stichwahl beschäftigt. Nach ausführlicher Diskussion sprach sich der Vorstand einstimmig dafür aus, bei der Stichwahl eine klare Wahlempfehlung für Albert Geitner von den Freien Wählern auszusprechen. Für die SPD steht dabei im Mittelpunkt, wie sich die Gemeinde Ursensollen weiterhin stabil und konstruktiv entwickeln kann. In den vergangenen Jahren hat die Zusammenarbeit zwischen SPD und Freien Wählern im Gemeinderat vielfach gut funktioniert und für die Gemeinde sichtbare Ergebnisse gebracht. Diese Zusammenarbeit hat dazu beigetragen, wichtige Projekte in Ursensollen voranzubringen. Als Beispiele nennt die SPD die Entwicklung der Sternwarte, den „Kubus Ursensollen“ als kulturellen Treffpunkt sowie verschiedene Angebote im Seniorenprogramm. Diese Projekte zeigen, dass mit einer sachorientierten Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg konkrete Verbesserungen für die Bürgerinnen und Bürger erreicht werden. Die SPD betont, dass sie auch künftig eine konstruktive Rolle im Gemeinderat einnimmt, besonders wichtig ist dem Vorstand, dass über die kommenden 6 Jahre hinweg verlässlich und vertrauensvoll miteinander gearbeitet wird. Wichtige Anliegen bleiben für die Sozialdemokraten unter anderem die Verbesserung der gemeindlichen Infrastruktur und der Zustand der Straßen sowie eine starke Kinder- und Jugendpolitik mit guten Angeboten für Familien und junge Menschen.
Mit Blick auf den Wahlkampf äußert der Vorstand der SPD Ursensollen zudem Kritik an der Postverteilung im Gemeindegebiet. Mehrere Verteilaktionen von Wahlmaterialien sind nach Beobachtung der SPD entweder unvollständig oder deutlich verspätet erfolgt. Besonders problematisch ist, dass einzelne Sendungen erst nach der Wahl zugestellt wurden, obwohl eine Zustellung vor der Wahl zugesagt war. Die SPD Ursensollen möchte deshalb von Bürgerinnen und Bürgern aus den verschiedenen Ortsteilen erfahren, ob auch dort Schwierigkeiten bei der Zustellung von Postsendungen an alle Haushalte aufgetreten sind. Aus Sicht der Sozialdemokraten ist es nicht akzeptabel, wenn für eine Leistung Geld berechnet wird, die anschließend nicht zuverlässig erbracht wird.