Der SPD-Ortsverein Ursensollen hat 300 Euro an die Palliativstation des Klinikums St. Marien Amberg gespendet. Die Summe stammt aus dem Erlös des örtlichen Stricktreffs „Nadelgeklapper“, bei dem sich rund 20 engagierte Damen regelmäßig für den guten Zweck treffen. Der Stricktreff wird von der SPD Ursensollen für das Seniorennetzwerk der Gemeinde angeboten.
Mit viel Hingabe entstehen dort Socken, Schals und weitere Handarbeiten, die auf Basaren in der Gemeinde verkauft werden. Seit mittlerweile vier Jahren wird der Erlös dieser Aktionen konsequent für soziale und gemeinnützige Zwecke eingesetzt. Die Spende wurde von Amalie Reichenberger, der Leiterin des Stricktreffs, gemeinsam mit dem SPD-Ortsvorsitzenden Daniel Reichenberger an Tobias Reif, den Stationsleiter der Palliativstation und an Pflegedirektorin Kerstin Wittmann übergeben. Im Rahmen des Besuchs erhielten die beiden Gäste einen Einblick in die Arbeit der Station.
Die Palliativstation verfügt über neun Einzelzimmer. Bei Bedarf kann in jedem Zimmer ein zusätzliches Bett für Angehörige bereitgestellt werden, sodass diese kostenfrei bei ihren Liebsten übernachten können. Dennoch sei der Bedarf an Plätzen deutlich höher, erklärte Tobias Reif – aktuell etwa doppelt so hoch wie die vorhandenen Kapazitäten.
Im Mittelpunkt der Palliativversorgung steht die Linderung von Schmerzen sowie eine besonders einfühlsame und fürsorgliche Betreuung. Dabei wird stets der Mensch mit seinen individuellen Wünschen, Fragen und Entscheidungen in den Fokus gestellt. Tobias Reif bedankte sich herzlich für die Unterstützung und betonte die große Bedeutung von Spenden für die Arbeit der Station. Diese würden unter anderem für Blumenschmuck, Aromatherapie, Ambiente oder spezielle Lagerungskissen verwendet, um den Aufenthalt der Patientinnen und Patienten so angenehm wie möglich zu gestalten.